Der Apostel begann mit dem Aufruf «Friede sei mit euch!» Dieser Satz kommt häufig vor in der Bibel und soll auch in unserer Zeit Ansporn sein, dem Frieden immer eine Chance zu geben. Dem Gottesdienst lag das Wort aus Hebräer 10, Vers 24, zugrunde: «Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.»
Aufeinander achten setzt voraus, den anderen aktiv wahrzunehmen. Nur so bemerken wir, wenn unser Nächster Unterstützung benötigt. Um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, hilft es, sich gegenseitig zu motivieren: «Komm, weiter geht’s!»
Der Bezirksvorsteher ging in seinem Mitdienen auf die im Textwort erwähnte gegenseitige Liebe ein. Diese kann auch als gegenseitige Wertschätzung bezeichnet werden. Wertschätzung legt den Fokus auf das Positive. Auch in guten Tagen sollen wir Gottes Wirken aufmerksam wahrnehmen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls verkündete der Apostel, dass er der Gemeinde ein Gastgeschenk mitbringe, da er einige Jahre nicht mehr in Rüti gewesen sei. Die Gemeinde empfing aus ihrer Mitte einen neuen Priester. Ihm gab der Apostel zur Ordination das Textwort aus 2. Chronik 35,2 mit: «Und er bestellte die Priester zu ihrem Dienst und stärkte sie für ihr Amt im Hause des Herrn.»
Die Gemeinde freute sich sehr über den neuen Priester für Rüti und beglückwünschte ihn im Anschluss an das stimmungsvolle Chorlied.