Rüti ZH

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Routenplaner

Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Donnerstag 20.00 Uhr

zusätzlich: am 2. Sonntag im Monat spanisch

Kinder in der Mitte der Gemeinde

16.06.2024

Jedes Jahr gibt es einen besonderen Sonntag, an dem die Kinder mit ihren Lehrkräften den Gottesdienst gestalten. Vor dem Gottesdienst durften die Kinder mit ihren Lehrkräften ins Ämterzimmer, um sich auf den Gottesdienst einzustimmen. Dann legten sie je ein Plüschtier und ein Foto ihrer Familie vor den Altar.

Dem Gottesdienst lag das Wort aus der Apostelgeschichte 16,25 zugrunde: «Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie.»

Nach dem Lied «E Vollträffer Gottes bisch du», welches die Kinder zusammen mit der ganzen Gemeinde und Gitarrenbegleitung sangen, erklärte der Vorsteher, dass der Apostel Paulus sehr oft auf weite Reisen gegangen sei, um mit vielen Menschen von Gott und von Jesus zu sprechen.

Eine Lehrkraft erzählte dann die Geschichte, aus welcher das Textwort stammt: In Philippi wurde Paulus mit seinem Begleiter Silas nicht gerne gesehen, da er einen für die dortigen Bewohner fremden Gott mitbrachte. Also wurden sie ins Gefängnis geworfen. Doch statt zu jammern und zu klagen, beteten sie laut zu Gott und lobten Ihn für alles, was Er ihnen Gutes getan hatte. Daraufhin kam ein Erdbeben und löste bei allen Gefangenen die Fesseln und öffnete die Türen. Doch statt zu fliehen, blieben alle im Gefängnis. Das beeindruckte den Wächter so sehr, dass er sich und seine Familie von Paulus taufen liess.

Der Vorsteher ging dann darauf ein, wofür wir danken können. Das Kuscheltier stehe für gute Freunde, die uns schätzen und die wir schätzen. Das Familienfoto erinnere an unsere Familie und unser Zuhause, wo wir geborgen seien. In der Gemeinde würden wir Gemeinschaft erfahren. Als Erinnerung dafür, wurde ein Foto von der ganzen Gemeinde gemacht, welches in den Unterrichtsräumen aufgehängt wird. Wir könnten danken für Erde, Sonne, Luft, Regen, Tag und Nacht, für das Essen und Trinken. An dieser Stelle durfte eines der Kinder aus einem Schatzkästchen Schoggistängeli an die anderen Kinder verteilen. Dankbar sein, dass wir lernen und lehren dürfen, dafür lagen noch die Sonntagsschul- und Vorsonntagsschulhefte vor dem Altar. Jedes Kind konnte ein leeres Kärtchen mit nach Hause nehmen, um irgend jemandem «Danke» zu schreiben oder zu zeichnen.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied «Wo isch Gott? Im Himmel. Wo isch das? Überall!» , sagte der mitdienende Priester, dass man erst mit der Dankbarkeit merke, was man alles habe und nicht immer nur an das denke, was man nicht habe. Dankbar zu sein, müsse man üben; das brauche seine Zeit.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, sangen zum Abschluss des Gottesdienstes alle zusammen das Lied «Wasser, Ärde, Luft und Füür bruche mir zum läbe. Aber Jesus isch no wichtiger».

 

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