Die Freude der Amtsträger im Ämterzimmer war gross, neben dem Gottesdienst haltenden Bezirksevangelisten Keller gleich noch zwei weitere Bezirksevangelisten begrüssen zu dürfen. Zehn Minuten vor dem Gottesdienst klopfte es nochmals an der Türe des Ämterzimmers und zur Überraschung der Anwesenden erweiterten auch noch Bischof Fässler und der Bezirksälteste den Kreis der Amtsträger.
Alle Versuche des Fast-Pensionärs, den Bischof dazu zu bewegen, den Gottesdienst zu halten, liefen ins Leere. Daher bot sich der Gemeinde beim Eintreten der Amtsträger in den Kirchensaal ein besonderes Bild: Der scheidende Bezirksevangelist, gefolgt vom Bischof, dem Bezirksältesten, zwei Bezirksevangelisten, dem Vorsteher und den anwesenden Priestern.
Der Bezirksevangelist diente mit dem Textwort aus Lukas 15, Version 31 und 32: Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.
Nach seinem Predigtteil hatte der Dienstleiter die Qual der Wahl, denn zu den Gästen gehörte ebenfalls Bischof Wihler. Er übergab das Wort seinem Nachfolger und zukünftigen Bezirksvorsteher-Stellvertreter, dem Vorsteher von Rüti. Im Anschluss rief er zur Freude aller auch noch den Bischof an den Altar.
Zum Abschluss durfte das wohl einmalige Gruppenbild mit zwei Bischöfen, einem Bezirksältesten, drei Bezirksevangelisten und dem Nachfolger nicht fehlen.
> Weitere Impressionen