Wenn eine Fliege in unsere Stube kommt, kann sie schon nerven! Um nicht gleich zur nächsten Zeitung zu greifen, öffnen wir einen Fensterflügel. Aber die Fliege erkennt die Öffnung zur Freiheit nicht, sie versteht auch nicht unser Zureden und schlägt sich den Kopf an. So ergeht es uns auch oft: der liebe Gott sagt uns: «Mach dies oder das!», aber wir tun es nicht. Wir schlagen uns den Kopf an und sehen nicht, dass Gott die Lösung schon lange bereithält. Auch bei der Hochzeit zu Kana war es so. Die Mutter Jesu hielt die Diener an: «Was er euch sagt, das tut!»
Jesus sagte: «Euren Frieden lass ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.» Diesen Frieden gilt es zu bewahren. Auch bei Abraham und Lot hätte es Grund gegeben in Streit zu geraten. Gehen wir einen Schritt zurück und schauen uns die Situation an. Abraham sagte: «Gehst du zur Rechten, so geh ich zur Linken.» So wollen wir vermehrt Friedensstifter, oder in der heutigen Sprache «Peacemaker», sein.
Der mitdienende Bezirksevangelist unterstrich das Thema «Frieden» mit einer Begebenheit: Eine Familie bezog eine neue Wohnung und wollte von einem Künstler ein Bild über den Frieden herstellen lassen. Als der Künstler das Bild enthüllte, staunten alle über das schöne Haus, welches der Künstler gemalt hatte. Plötzlich rief der kleine Junge: «Die Türe hat ja gar keine Türklinke!» Worauf der Künstler entgegnete, dass es so sein müsse, denn wenn man den Frieden ins Haus lassen wolle, müsse die Tür von innen geöffnet werden. So sollen wir auch unsere Herzenstüre öffnen für den Frieden.
Drei Kinder erhielten die Gabe des Heiligen Geistes. Als krönender Abschluss sang der Chor den Kanon: «Dona nobis pacem», was zum Gottesdienst nicht besser passen konnte.
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