Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Chor das Lied «Ich, der Herr von Erd’ und All».
Der Apostel griff die Frage im Refrain des Liedes auf: «Meinst du mich, Herr?» Ja, er meint dich. Jeder Mensch kann bei Gott Gnade und Erlösung finden. Besonders eindrücklich war der Gedanke, dass der Mensch sich auch aus tiefer Not an Gott wenden darf. Wer seine Hilfe sucht, findet bei ihm Gnade.
Auch wenn in einem Gottesdienst für die Entschlafenen Wehmut mitschwingen kann, wissen wir doch, die Seelen sind Christus nahe und in ihm geborgen. Der Blick auf Gott schenkt Ruhe, Hoffnung und Vertrauen.
Im Predigtbeitrag vom Bezirksevangelisten wurde betont, wie wichtig die Beziehung zum Nächsten ist. So wie Gott uns mit Liebe und Gnade begegnet, sollen auch wir unseren Mitmenschen vergeben und ihnen nicht im Weg stehen, das Heil zu erlangen. Diese Haltung stärkt die Gemeinschaft und macht die Liebe Christi sichtbar.
Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war die heilige Versiegelung eines jungen Gläubigen. Die Worte «Fühle dich wohl am Herzen Jesu Christi» machten deutlich, dass es um eine persönliche und lebendige Beziehung zu Gott geht.
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