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Besuch in der Mosterei Möhl
17.01.2019 / Mosterei Möhl Arbon
Die Senioren besuchten die Mosterei Möhl und das dazugehörende Museum in Arbon. Dabei wurden viele spannende Details zum Werdegang der berühmten Firma erzählt. Auch durften die Senioren die feinen Säfte degustieren.

Bereits um 8.00 Uhr machten sich insgesamt 37 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk Zürich-Süd auf, um der Mosterei Möhl einen Besuch abzustatten. Der Buschauffeur nahm die meisten Senioren ab Jona mit, einige wenige stiegen noch in Gossau zu. Die fröhliche Schar harrte gespannt der Dinge, die da kommen sollten.

Nach der Ankunft in Arbon gab es zuerst Kaffee mit Gipfeli. Im Anschluss wurden die Besucher in zwei Gruppen aufgeteilt. Zuerst wurde das im Oktober 2018 neu eröffnete Museum besichtigt, dann konnte man einen Film über die Herstellung der verschiedenen Säfte anschauen. Daraufhin führten die Gruppenleiter die Senioren auf einem Rundgang durch die grosse Produktionsstätte, welche schon in der fünften Generation von der Familie Möhl erfolgreich geführt wird. Die Senioren erfuhren die wichtigsten Meilensteine der Firmengeschichte. Auf dem Firmengelände trafen die Besucher sogar einen der Firmenleiter der Familie Möhl, welcher sich die Zeit für einige Fragen nahm.

Hier einige Zahlen, welche die Besucher in Erfahrung brachten:

  • Die Mosterei Möhl zählt neben Ramseier zu den zwei grössten «Saftläden» der Schweiz
  • Von Mitte August bis Mitte November wird gemostet und zwar 7 Tage pro Woche und 24 h pro Tag, ohne Unterbruch. Lediglich samstags wird alles gereinigt - dazu ist ein kurzer Unterbruch von 8 Stunden nötig.
  • Das Obst wird von über 800 Obstbauern aus der Umgebung angeliefert, im Rekordjahr 2018 wurden 40‘000 Tonnen Äpfel und Birnen zu Saft verarbeitet (im Durchschnitt sind es ca. 25‘000 Tonnen).
  • Eine Spezialität von Möhl ist «Saft vom Fass». Dieser wird drei Monate in einem Eichenfass gelagert.
  • Pro Jahr werden 15 Millionen Liter Saft produziert.

Zum Abschluss wurde den feinen Säften bei einer Degustation reichlich zugesprochen und jeder Teilnehmer durfte ein Paket mit vier verschiedenen Säften mit nach Hause nehmen.

Anschliessend fuhren die Ausflügler nach Roggwil in die Linde, wo bereits ein feines Mittagessen auf sie wartete. Im Laufe des Nachmittages ging die Fahrt über Turbenthal wieder zum Ausgangspunkt zurück.

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