Die Neuapostolische Kirche Schweiz

News Gemeinde Rüti ZH

Kinder in der Mitte
28.10.2018 / Rüti ZH
Ob bei der Vorbereitung, bei der Begrüssung oder während dem Gottesdienst: An diesem Sonntagmorgen standen die Kinder in der Mitte der Gemeinde. Mit viel Freude nahmen die Jüngsten die Gelegenheit wahr und halfen tatkräftig mit.

Die ersten Besucher des Gottesdienstes konnten miterleben, wie einige Kinder die Lieder an der Tafel aufführten, Hostien in die Kelche füllten und Gesangbücher an den richtigen Stellen mit Lesezeichen versahen. Andere übernahmen fröhlich die Begrüssung der Gemeindemitglieder. Gemeinsam mit den Priestern bereiteten sich die Kinder und die Lehrkräfte im Ämterzimmer auf diesen besonderen Gottesdienst vor. Herzlich wurde die Gemeinde vor dem Gottesdienst durch eine junge Glaubensschwester begrüsst.

Dem Gottesdienst lag das Textwort aus dem Psalm 147, 1 – 4 zu Grunde: Halleluja! Lobet den Herrn! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön. Der Herr baut Jerusalem auf und bringt zusammen die Verstreuten Israels. Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.

Priester Mohler freute sich über die grosse Unterstützung der Kinder und dankte für die vielen Kindergaben. Um die jüngeren Helfer noch mehr einbeziehen zu können, hielt er den Gottesdienst in Schweizerdeutsch.

Er verwies auf den, am schön geschmückten Altar, aufgehängten Stern und weitere Sterne und Herzen davor. Symbolisch für die Sterne standen die Seelen, welche Gott alle kennt und liebt. Passend zum Textwort und zur Vorbereitung auf den Entschlafenen-Gottesdienst am folgenden Sonntag waren die am Boden liegenden Herzen in der Mitte «zerbrochen».

Gott kennt die Wunden und Narben in den Herzen der Sterne, die nicht mehr leuchten. Er kennt auch die Wunden der heimgegangenen Seelen, die ausgelöst wurden durch Unzufriedenheit, mangelnde Liebe, andere Vorstellungen, Enttäuschungen, Ungerechtigkeiten, unverständliche Schicksale, Einsamkeit, geistige Not und fehlendes Glück.

Symbolisch durfte jedes Kind ein zerbrochenes Herz entgegennehmen, dieses gegen einen Stern eintauschen und am Altar aufhängen. Denn Gott hilft mit seiner Liebe die Wunden und Narben der zerbrochenen Herzen zu heilen und zeigt den Seelen den richtigen Weg. Jedes Gotteskind darf ein leuchtender Stern sein, an dem sich andere Seelen orientieren können.

Nach dem Chorlied «Gott ist die Liebe», welches eines der Kinder dirigierte, dankte auch Priester Schwyter den Kindern. Ihr Mitdienen bewirkte, dass sich die Herzen der Anwesenden öffnen und miteinander verbinden konnten. Diese grosse Freude und die vielen Gebete sollen alle Sterne zum Strahlen bringen, auch die Seelen der Kinder in der Ewigkeit. Gott wird alle in die Heimat geleiten und die Gotteskinder dürfen ihn dabei unterstützen.

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